ISV Bad Godesberg schwimmt 89 Kilometer für Kinder mit Herzfehlern

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Sophia Kipp macht den Anfang zur 24-stündigen Endlosstaffel des ISV Bad Godesberg. Den Startpfiff gibt Dr. Rudolf Hammerschmidt, Vorstandsvorsitzender der Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V.

Insgesamt 89,2 Kilometer legten die Schwimmerinnen und Schwimmer des Internationalen Schwimmvereins (ISV) Bad Godesberg am Wochenende bei ihrem diesjährigen 24-Stunden-Schwimmen zurück und unterstützten damit die Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e.V. 51 Aktive beteiligten sich an der Endlosstaffel, die bereits seit 30 Jahren regelmäßig im Panoramabad Rüngsdorf stattfindet.

Insgesamt 89,2 Kilometer legten die Schwimmerinnen und Schwimmer des Internationalen Schwimmvereins (ISV) Bad Godesberg am Wochenende bei ihrem diesjährigen 24-Stunden-Schwimmen zurück und unterstützten damit die Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e.V. 51 Aktive beteiligten sich an der Endlosstaffel, die bereits seit 30 Jahren regelmäßig im Panoramabad Rüngsdorf stattfindet. Die meisten Bahnen schwamm die 13-jährige Marie Wetter, die auf insgesamt 7.750 Meter kam. Ebenfalls sehr aktiv war dieses Jahr wieder der Erfinder der Veranstaltung, Wolfgang Heer. Der 46-jährige, der in einer langweiligen Lateinstunde im Frühjahr 1981 auf die Idee einer Tag-und-Nacht-Endlosstaffel gekommen war, nahm dieses Jahr zusammen mit seinen Kindern am 24-Stunden-Schwimmen teil und zeigte, dass er das Staffel-Virus noch in sich trägt: Er schwamm die meisten Kilometer in der Nacht (3.850 m) und kam auch in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz, dicht gefolgt von seiner Tochter Jana.

Für jeden geschwommenen Kilometer spendeten die Sponsoren der Veranstaltung, die Familien Wippern, Zender und Höttges, insgesamt 6 € zu Gunsten der Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren. Deren Vorstandsvorsitzender, Dr. Rudolf Hammerschmidt, hatte am Samstag pünktlich um 14 Uhr den Startpfiff gegeben und besuchte die Veranstaltung auch nachts noch einmal, um den Schwimmern und den unermüdlichen Mitarbeitern im Regiezelt Süßigkeiten als Motivationshilfe und Energiespender gegen die Kälte vorbeizubringen.

Doch während der 24 Veranstaltungsstunden wurde wie üblich nicht nur geschwommen: Am Samstag fand das traditionelle Grillfest des ISV Bad Godesberg statt, das sich auch dieses Jahr sehr großer Beteiligung erfreute. Auch das WM-Viertelfinale der Fußballerinnen (Deutschland-Japan) wurde auf Großleinwand übertragen, bevor sich die Aktiven für die Zeit zwischen den Starts in ihre Zelte zurückzogen.

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Ehrung der Teilnehmer mit den meisten Kilometern: Wolfgang Heer, Jana Heer, Marie Wetter, die jüngste Teilnehmerin Jana Siemonsmeier (7 Jahre) und Dr. Rudolf Hammerschmidt (v. l.)

Die meisten Kilometer zur Gesamtleistung trugen bei:
• Marie Wetter (1998): 7.750 m
• Wolfgang Heer (1965): 6.300 m
• Jana Heer (1998): 5.100 m

Die besten Schwimmer in der Nacht waren:
• Wolfgang Heer (1965): 3.850 m
• Sebastian Kugler (1978): 3.500 m
• Patrik Teut (1986): 3.300 m

Der Internationale Schwimmverein (ISV) Bad Godesberg e. V. wurde im Sommer 1950 gegründet und zählt heute rund 500 Mitglieder. Im Juli 1981 wurde die Spenden-Endlosstaffel als 48-Stunden-Schwimmen aus der Taufe gehoben und findet seitdem Jahr für Jahr großen Anklang bei den Sportfreunden und Besuchern. Aufgrund der mittlerweile erheblich längeren Schulzeiten der jugendlichen Schwimmer und der damit einhergehenden Schwierigkeit, für den Freitagnachmittag und –abend genügend Aktive zu finden, fand die Veranstaltung dieses Jahr erstmalig als 24-Stunden-Schwimmen statt. Weitere regelmäßige Veranstaltungen des ISV Bad Godesberg sind die German Open im Synchronschwimmen sowie das Nikolausschwimmfest.

Die in Bonn ansässige Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V. unterstützt seit 1989 die Verbesserung von Diagnostik- und Behandlungsmethoden sowie die Forschung im Bereich angeborener Herzfehler. Seit der Gründung wurden rund 25 Millionen Euro für die Satzungszwecke aufgebracht und zudem die Operation von über 100 herzkranken Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten in Deutschland ermöglicht. Aktuell unterstützt die Fördergemeinschaft acht Projekte an den Herzzentren und Forschungseinrichtungen in Aachen, Berlin, Bonn, Gießen, Göttingen und Tübingen.