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Mitwachsende Herzklappen für Kinder Wenn ein Kind mit einem Herzklappenfehler zur Welt kommt, ist in den meisten Fällen die Transplantation einer Herzklappe unvermeidlich. Die derzeit verwendeten Implantate führen leider häufig zu Abstoßungsreaktionen, Infektionen und Blutgerinnseln. Die Klappen wachsen außerdem nicht mit, sie werden zu klein, degenerieren und können verkalken. Der Austausch erfolgt jedes Mal durch eine weitere belastende Operation am offenen Herzen.

Musiktherapie beruhigt Herzkinder Der Einsatz von Musik hat therapeutische Wirkung: sie weckt die Neugier der Kinder, animiert zum Mitmachen und wirkt sich positiv auf den Gemütszustand aus.

Pulmonalklappenersatz Welcher Pulmonalklappenersatz eignet sich für welchen Patienten? Wenn das Ventil nicht richtig funktioniert - Breit angelegte Statistikstudie hilft Herzkindern

Pulmonale Hypertonie im Kindesalter Lungenhochdruck ist eine Krankheit, die die Blutgefäße verengt und dadurch langfristig zu einer tödlichen Überlastung des Herzens führt. Bei Kindern tritt die pulmonale Hypertonie meist in Folge eines Herzfehlers auf. Bei Lungenhochdruck steigt der Blutdruck in den Blutgefäßen der Lunge. Die rechte Herzhälfte pumpt fortan gegen einen Widerstand – vergleichbar mit einem gefüllten Gartenschlauch, dessen Ende zugehalten wird – Blut in die Lunge.

Herzfunktionsanalyse bei nur einer Herzkammer Der Blutkreislauf von Fischen und Amphibien kommt mit einer Pumpkammer im Herzen sehr gut zurecht. Wenn aber ein Mensch mit nur einer statt normalerweise zwei Herzkammern (Ventrikel) geboren wird, ist dies lebensgefährlich. Diese „Ein-Kammer-Herzen“ (univentrikuläres Herz), zählen zu den schwersten Herzfehlbildungen, ganz besonders, wenn die Hauptpumpkammer, der linke Ventrikel, fehlt oder stark unterentwickelt (hypoplastisch) ist. In dieser Situation treibt die rechte Herzkammer den Kreislauf an: man spricht hier auch vom „Hypoplastischen Linksherzsyndrom“ (HLHS)

Chance für Kinder aus dem Ausland In den Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt sind es vor allem die Kinder,die durch die Konflikte besonders benachteiligt werden. Die Behandlungsmöglichkeiten in den entsprechenden Ländern sind für den größten Teil der Bevölkerung katastrophal. Besonders Herzerkrankungen sind in diesen Ländern kaum zu behandeln.

Herzfunktion und Belastungsfähigkeit bei TGA Die Vertauschung der Herz- und Lungenschlagader (Transposition der großen Arterien, TGA) stellt mit ca. 3-5% der angeborenen Herzfehler den häufigsten mit Blausucht einhergehenden Herzfehler im Neugeborenenalter dar. Sie ist als einziger komplexer Herzfehler einer anatomisch korrigierenden Operation im Neugeborenenalter zugänglich. Dadurch können betroffene Kinder zu einem hohen Prozentsatz ohne wesentliche Restbefunde am Herzen aufwachsen.

Blutfluss bei Fontan-Patienten Bei Patienten mit Fontan-Zirkulation fließt das Blut passiv in die Lunge und wird nicht gepumpt, die Atmung stellt hier den Hauptfaktor zur Aufrechterhaltung dieses Blutflusses dar. Die Blutflussprofile (normale, intensive Atmung und unter Sauerstoffgabe) werden in Echtzeit per MRT erfasst, so sollen eventuelle Behinderungen erkannt und beurteilt werden -> frühere Identifizierung und intervention bei Problemen

Methodenvergleich für schonende Herzuntersuchungen Wichtige Daten zur Funktion einkammeriger Herzen werden bisher mit unterschiedlichen Diagnosegeräten ermittelt. Eine klinische Studie über den Vergleich von 3D-Echokardiographie (nicht-invasiv) und Conductance-Technik (invasiv) soll Auskunft darüber geben, ob die Messungen übereinstimmen.

Hirnentwicklung bei HLHS Leistungsstudie des Giessener Behandlungsansatzes zur Vemeidung von neurologischen Schäden: Vergleichsuntersuchungen verschiedener OP-Verfahren (klassisch Norwood und Gießen Approach) zur Feststellung, ob neurologische Schäden als Spätfolgen mittels des neueren OP-Verfahrens verhindert werden können

Belastungsuntersuchung im Cardio-MRT Untersuchung der körperlichen Belastbarkeit von Fontan-Patienten: neben den Ruhewerten werden auch die Veränderung der Parameter unter erhöhter Beanspruchung per Fahrrad-Ergometer in liegender Position analysiert. So könnte z.B. auch eine unter Ruhe nicht offensichtliche Funktionseinschränkung erkannt und die Therapie des Patienten individuell angepasst werden

Verengung der Lungenschlagader bei DCM Die dilatative Kardiomyopathie ist eine Herzmuskelerkrankung mit deutlicher Erweiterung der linken oder beider Herzkammern, die oft zur Herzinsuffizienz führt. Die Pumpfunktion des Herzens wird eingeschränkt; wenn die medikamentöse Behandlung versagt, wird mechanische Kreislaufunterstützung bis hin zu einer Herztransplantation erforderlich. Wegen Spenderorganemangels werden alternative Behandlungsmöglichkeiten erforscht, hier die Verengung der Pulmonalarterie (Lungenschlagader) durch sog. Banding, die positive Ergebnisse einer Normalisierung der linksventrikulären Funktion zeigt.