Herzkinder aus Afghanistan

So groß wie eine Euromünze …

2,3 cm misst das Loch in Fereshtas kleinem Herzen!

Sie und sechs weitere Kinder könnten die rettende Herz-OP erhalten, doch die Behandlung im deutschen Albertinen-Krankenhaus wird nicht von Krankenkassen oder von staatlichen Ressourcen übernommen. Allein mit Spenden können wir gemeinsam das Leben dieser Herzkinder retten.

Fereshta

Die lebensrettende Operation in Deutschland ist ihre einzige Überlebenschance, das weiß Fereshta. Ihr Herzfehler, ein sogenannter „Vorhofseptumdefekt (ASD)“, ist leicht zu reparieren. In Deutschland ist das zumindest so; in ihrer Heimat kann ihr nicht geholfen werden.

Dank Spenden konnten wir bereits weit über 100 afghanischen Kindern die Chance auf ein herzgesundes Leben schenken.

Herzkranke Kinder sollen leben!

Dank ausreichender Spenden konnten wir Ende 2015 die lebensrettende Behandlung für weitere acht Kinder aus Afghanistan finanzieren. Sieben von ihnen wurden bereits Ende November wohlbehalten zu ihren Eltern zurückgebracht.

Alle Kinder stammen aus armen Familien und hatten in ihrer Heimat keine Chance auf Heilung. Sie wurden auf Ihrer Reise von einem Arzt und zwei medizinischen Pflegekräften begleitet und fanden in Deutschland für die Zeit ihrer Behandlung bei Gastfamilien liebevolle Unterkunft.

Zwei der Herzkinder konnten medikamentös behandelt werden und bei drei weiteren reichte die Behandlung mit einem Herzkatheter aus, um ihre kleinen Herzen zu reparieren. Bei drei Kindern war die Operation am offenen Herzen unumgänglich; wobei eines noch etwas länger zur Nachbehandlung in Deutschland bleiben wird.

Seit 2001 unterstützen wir die lebenswichtige Operation für Kinder mit angeborenem Herzfehler aus dem Ausland. In enger Zusammenarbeit mit dem Hamburger Albertinen-Krankenhaus konnten wir nun schon zum dritten Mal Herzkindern aus Afghanistan eine gesunde Lebensperspektive ermöglichen.

Es geht ums Überleben

Diese Kinder, alle zwischen 5 und 13 Jahre alt, leben in Afghanistan und haben etwas gemeinsam: Alle leiden unter einem schweren angeborenen Herzfehler. Für alle geht es um Leben oder Tod.

Mitte September 2015 haben wir Hassan, Suhaila, Bibi Hajera, Asma, Karimullah, Samiullah, Yaser und Bilal nach Deutschland geholt, damit sie im Hamburger Albertinen-Krankenhaus die rettende Herz-OP erhalten konnten.
Jede dieser Operationen kostet bis zu 20.000 Euro, dazu kommen Flugkosten und Medikamente. Glücklicherweise konnten wir nicht nur diesen sieben Herzkindern die lebensrettende Operation ermöglichen, sondern noch ein weiteres, achtes Kind mitnehmen: der kleine Mohammad kam anfangs mit seinem Herzfehler einigermaßen zurecht. Bei näherer Untersuchung zeigte sich jedoch, dass auch er dringend operiert werden musste! Dank unserer Spender konnten wir auch Mohammad die rettende OP finanzieren.

JETZT SPENDEN

Fröhlicher Abschied mit repariertem Herz: Diese Kinder konnten bereits Mitte des Jahres 2015 erfolgreich behandelt werden und sind nun wieder bei ihren Familien.