Herzkinder in Eritrea

Wir transportieren Hoffnung

Eritrea ist eines der ärmsten Länder der Erde. 6 Millionen Menschen, die Hälfte davon Kinder, leiden unter den Folgen von Krieg, Dürre und staatlichen Zwängen. Die medizinische Versorgung ist unzureichend, was besonders die Kleinsten trifft. Dazu ist ein Drittel der Kinder unterernährt, was sie noch anfälliger insbesondere für Infektionskrankheiten macht.

Jedes Jahr kommen in Eritrea etwa 1.000 Kinder mit angeborenem Herzfehler zur Welt, die ohne Hilfe aus dem Ausland keine Lebenschance hätten. Das fast zwanzigjährige Engagement von Kinderherzchirurg Dr. Andreas Urban, Gründungsmitglied von kinderherzen, schafft hier Abhilfe: Zweimal im Jahr fliegt er mit einem etwa dreißigköpfigen Team in die eritreische Hauptstadt Asamara. Im hier ansässigen International Operation Center for Children in Asmara (IOCCA) operieren sie zwei Wochen lang Herzkinder.

Logo kinderherzen„Ich kümmere mich – neben dem Operieren – um die Ausbildung des Personals, die Qualität der Arbeit aller Teams, die technische Ausstattung, das medizinische Material und organisiere die Einsätze. Doch was mich besonders antreibt ist, diesen Kindern nicht nur eine OP zu ermöglichen, die momentan ihr Leben rettet, sondern die ihnen eine normale Lebensqualität beschert – ein ganzes langes Leben lang.“ (Dr. Andreas Urban)

 

Ausstattung für die Herzstation

Im Laufe der Jahre konnte kinderherzen viele moderne medizinische Gerätschaften für das IOCCA anschaffen oder ersetzen. Dazu zählen das so genannte elektrische „Diathermie-Messer“, das die Blutungsrisiken während des OP-Eingriffs schon bei kleinsten Kindern minimiert. Es kostete 13.000 Euro und erleichtert den Ärzten seit 2016 die Arbeit vor Ort. Auch Anschschaffungen wie ein digitale Röntgengerät, ein neuer OP-Tisch oder Lupenbrillen gestalten die schwierigen Herzoperationen für Kinder und Ärte so erfolgreich und schonend wie möglich.

Ein Kinderleben – mit Geld nicht aufzuwiegen

Pro Einsatz können wir zwischen 20 und 30 Kindern Hoffnung auf ein neues Leben schenken. Wir können mit ca. 3.000 Euro ein herzkrankes Kind in Eritrea retten. Damit entsteht ein Bruchteil der Kosten, die wir hätten, wenn wir diese Kinder hier in Deutschland operieren würden. Zudem ist eine OP direkt im Heimatland für die kleinen Patienten und ihre Familien emotional weitaus weniger belastend. Eine Trennung auf Zeit kann vermieden werden. Darüber hinaus bilden wir das einheimische medizinische Fachpersonal vor Ort aus und geben den Menschen eine Zukunftsperspektive.

Unterstützen Sie eriteische Herzkinder und helfen Sie Hoffnung zu schenken!

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