Schallen, warten und kennenlernen

9. Juli 2018. Gestern sind wir in San Salvador, der Hauptstadt El Salvadors, gelandet. Vor uns liegt eine anstrengende aber lebensrettende Woche im Kinderkrankenhaus Benjamin Bloom. Das zwölfköpfige kinderherzen-Team ist etwas erschöpft von der langen Reise, aber voller Vorfreude auf den OP-Einsatz für die hiesigen Herzkinder.

Kind in El Salvador

Auch Matias (21 Monate) und seine Mama hoffen auf die OP.

Großer Andrang

Seit heute Morgen schallt Prof. Dr. Hofbeck die herzkranken Kinder. Dabei findet er heraus, welche Kinder operiert werden können. Das Wartezimmer ist voll. Die Herzfamilien sind sehr geduldig. Es ist extrem heiß und stickig. Selbst nach sechs Stunden ist es kaum leerer geworden. Immer mehr Eltern kommen, um ihre Kleinen vorzustellen. Für viele der herzkranken Kinder hier ist die OP durch die deutschen Ärzte die letzte Hoffnung.

Wo ist die Herz-Lungen-Maschine?

Unser Kardiotechniker sucht seit Stunden die Herz-Lungen-Maschine, die wir beim letzten Mal mitgebracht haben. Keiner im Krankenhaus scheint sie seither gesehen zu haben. Wir befürchten das Schlimmste. Doch dann: Entwarnung! Die Maschine ist da. Und sie funktioniert! Die Erleichterung ist bei Eltern und Team gleichermaßen zu spüren.

Wir sind bereit!

Heute schallen wir noch einige Stunden weiter, um herauszufinden, welche Kinder wir noch operieren können. Der OP-Plan für die nächsten beiden Tage steht schon, die ersten Kinder sind identifiziert und wir freuen uns jetzt endlich „richtig“ loszulegen.

 

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