Häufige Fragen

Sie können unsere Arbeit nicht nur mit Spenden oder Zustiftungen unterstützen, sondern auch mit Ihren ganz persönlichen Talenten, Hobbies, Kontakten oder vielem mehr.
Werden Sie ehrenamtlich für die kleinen Herzpatienten aktiv – sprechen Sie uns einfach an und wir finden gemeinsam heraus, wie Sie Herzkindern helfen können

Der angeborene Herzfehler ist die häufigste Organfehlbildung bei Neugeborenen.

Jedes 100. Baby ist betroffen:  im Jahr etwa 6.500 Kinder in Deutschland.

Dank ständiger Forschung haben sich Diagnose und Behandlung in den letzten 30 Jahren enorm verbessert – und damit auch die Überlebenschancen für Herzkinder.

Die Zahl der Kinder ist also gleich geblieben – es können jedoch immer mehr Kinder gerettet werden.

Auf dieser Webseite können Sie sich unter der Rubrik „Informieren“ über unsere Projekte zu informieren. Natürlich schicken wir Ihnen unsere ausführlichen Projektskizzen auf Wunsch auch gerne per Post zu.
Tipp: Über den Fortgang unserer Projekte berichten natürlich auch unsere Geschäftsberichte, die wir im Internet unter „Infomaterial“ veröffentlichen oder auf Anfrage verschicken.
Auch der zweimal jährlich erscheinende kinderherzenBrief informiert Sie über Aktuelles von den Förderstandorten.

Eingehende Anträge zur Finanzierung von neuen Förderprojekten werden zwei Mal jährlich von unserem Wissenschaftlichen Beirat begutachtet und bewertet. Dieser lässt sich dabei unter anderem von der Frage leiten, welchen grundsätzlichen Beitrag ein Projekt für die Entwicklung neuer Behandlungs-Standards für möglichst viele Herzkinder leisten kann, in welchem Zeitraum sich wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen lassen und ob es bereits vergleichbare Forschungsprojekte gibt. Nach einem positiven Votum des Wissenschaftlichen Beirates, der die bewerteten Anträge auch in eine Rangliste überführt, entscheidet unser Vorstand darüber, ob ein Projekt begonnen wird. Hierbei steht dann die Frage der Verfügbarkeit hinreichend finanzieller Mittel natürlich im Vordergrund.

Wir blicken bereits auf fast 30 Jahre Erfahrung zurück: Beginnend mit dem ersten deutschen Kinderherzzentrum in Sankt Augustin finanzieren und fördern wir schon lange und erfolgreich lebensrettende Maßnahmen für Herzkinder. Die Qualität unserer Projekte wird durch renommierte Kinderherzspezialisten gewährleistet, damit Forschung und Entwicklung auf höchstem Niveau bei optmaler Mittelverwendung stattfinden können.
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie also ein nachhaltig wirkungsvolles Engagement: Erkenntnisgewinn und verbesserte Methodik helfen jedes Jahr rund 6.500 Neugeborenen mit angeborenem Herzfehler. Wir helfen besonders auch da, wo staatliche Mittel nicht ausreichen und lebensgefährliche Lücken drohen – damit jedes Kind gerettet werden kann.
Bei keiner anderen Organfehlbildung helfen Sie so vielen betroffenen Kindern auf einmal. In Deutschland stechen wir bundesweit mit unserem Schwerpunkt auf Forschung heraus.

Als Spender haben Sie grundsätzlich die Möglichkeit, uns ihre Zuwendung zweckgebunden oder frei zukommen zu lassen.
Zweckgebundene Spenden dürfen wir ausschließlich für den Verwendungszweck einsetzen, den Sie uns vorgeben. Freie Spenden gewähren uns ein höheres Maß an Flexibilität, weil wir sie dort einsetzen können, wo sie am dringendsten benötigt werden.
Egal, ob sie uns eine freie oder zweckgebundene Spende zukommen lassen: In jedem Fall erhalten Sie eine steuerlich abzugsfähige Zuwendungsbestätigung.

Wie alle gemeinnützigen Organisationen haben auch wir Kosten für Werbung, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit, die sich trotz aller Bemühungen nicht unter ein bestimmtes Maß drücken lassen.
Vor diesem Hintergrund zeigt unsere bisherige Geschichte, dass im Schnitt mehr als 70 Cent pro gespendetem Euro für unsere Projektarbeit gemäß dem Satzungszweck verwendet werden. Dieser Wert belegt, dass wir unsere Arbeit effektiv organisieren.

Ja:
Die Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e.V. ist beim Amtsgericht Bonn im Vereinsregister unter der Vereinsregisternummer 5868 eingetragen. Die Gemeinnützigkeit besteht ununterbrochen seit der Gründung im Juni 1989, der aktuelle Freistellungsbescheid vom Finanzamt Bonn-Innenstadt datiert vom 12. Juni 2015. Spenden zugunsten der kinderherzen sind somit steuerlich absetzbar.

Wir erzielen unsere Einnahmen ausschließlich aus Spenden und vergleichbaren Zuwendungen sowie Zinserträgen (zum größten Teil aus zwei nicht-selbständigen und einer selbständigen Stiftung).
Höhe und Anteil der Kapitaleinkünfte an den Gesamteinnahmen hängen dabei vom allgemeinen.
Wir erhalten keinerlei Zuschüsse von der öffentlichen Hand oder den Krankenkassen.

Wir legen höchsten Wert darauf, absolute Transparenz hinsichtlich der Mittelherkunft und –verwendung zu schaffen. Daher veröffentlichen wir jährlich unseren Geschäftsbericht inklusive umfangreichem Zahlenwerk auf unserer Internetseite.
Außerdem lassen wir den Geschäftsbericht und weitere wichtige Unterlagen seit 2001 alljährlich dem Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) zukommen.
Das vom DZI vergebene Spendensiegel haben die kinderherzen nicht, weil es schlichtweg zu teuer ist: Neben dem mehrere Tausend Euro teuren Testat eines Wirtschaftsprüfers wären auch regelmäßig Gebühren für die Siegelnutzung (aus dem Spendenaufkommen) zu bezahlen. Beides ist abhängig von der Höhe der Einnahmen und würde sich für uns jährlich auf knapp 4.000 Euro belaufen. Diesen Betrag stecken wir lieber in die Finanzierung unserer Projekte.

Mit Ihrer Spende untersützen Sie unsere Forschungarbeit für herzkranke Kinder, die Ausstattung von Kinderherzzentren und die Operation von Kindern in Krisengebieten.. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie auch die sonstigen Projekte und Kampagnen, unsere Informations- und Lobbyarbeit sowie das Fundraising und den Fördererservice. Zudem bilden die kinderherzen Rücklagen, um ihre Arbeit für herzkranke Kinder kontinuierlich sicherzustellen.

Wir sind stetig darum bemüht, unvermeidbare Verwaltungskosten so gering wie irgend möglich zu halten.
Leider lassen sich für eine mittelgroße Spendenorganisation bestimmte Kosten nicht auf Null zurückführen – so beispielsweise Kosten für Büroräume, Computer, Datenbanken, Papier oder Porto. Bei uns bewegen sich die Verwaltungs- und Werbekosten in Abhängigkeit von den Ausgaben für Forschungs- und Förderprojekte zwischen 25 und 30 Prozent.

Die operative Arbeit wie die Verwaltung der Projekte, Pflege der Spenderdatenbank, Information der Öffentlichkeit, Einwerben von Spenden und ähnliches wird von der Geschäftsstelle mit Hilfe von Mitarbeitern in verschiedenen Voll- und Teilzeitmodellen – darunter ein Geschäftsführer – hauptamtlich erledigt.
Die strategische Ausrichtung und die Überprüfung der Arbeit der Geschäftsstelle übt ein ehrenamtlich tätiger Vorstand aus, der auch die Jahresabschlüsse und die Genehmigung des Haushaltes verantwortet.
Bei der Auswahl und Begleitung der Forschungs- und Förderprojekte werden wir durch einen ebenfalls ehrenamtlich tätigen Wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Dieses hochkarätige medizinische Fachgremium besteht aus acht führenden Kinderkardiologen und Kinderherzchirurgen und steht uns seit vielen Jahren mit seiner Expertise zur Verfügung.