Lilly lacht das Leben an

Lilly freut sich über Herzbär Moritz

Lilly freut sich über Besuch von Herzbär Moritz

Lilly lacht. Sie freut sich, denn kinderherzen-Bär Moritz ist gekommen. Er besucht sie daheim in Niederkrüchten. Moritz hat eine große Narbe auf der Brust. Die hat Lilly auch. Denn sie ist schon zweimal operiert worden. Eine dritte Herz-OP wird folgen.

„Mit dem Herzen Ihres Kindes stimmt leider etwas nicht.“

Dieser Satz bei einer Ultraschall-Routineuntersuchung war für Lillys Mutter Ingrid ein riesiger Schock. Lilly würde mit einem halben Herzen zur Welt kommen, dem Hypoplastischen Linksherzsyndrom (HLHS). „Die Wochen bis zur Entbindung waren eine Zitterpartie.“ Am 27. Februar 2015 kam Lilly zur Welt. Die Kinderherzchirurgen am Deutschen Kinderherzzentrum Sankt Augustin retteten ihr das Leben. Bereits am sechsten Lebenstag setzten sie Lilly ein Kunststoffröhrchen (Shunt), um den Blutf luss zwischen Herz und Lunge zu gewährleisten.

Schwerer Start für die ganze Familie

Herzkind Lilly

Lilly ist ein kleiner Sonnenschein

Doch nach der OP konnte Lilly nicht nach Hause. Die Herzfrequenz schwankte stark, das Risiko war zu groß. Erst nach fünf Monaten in der Klinik – erst nach der zweiten Herz-OP – durfte sie mit ihrer Familie nach Hause. „Heute geht es Lilly gut, wir sind so dankbar“, sagt ihre Mutter Ingrid.

„Ihr Lachen steckt uns alle an. Ohne die Forschung zur Diagnose und Therapie von Herzfehlern wäre dieses Glück nicht möglich.“

Die kleine Lilly feiert bald ihren ersten Geburtstag. Dank moderner Diagnoseverfahren konnte ihr Herzfehler früh genug entdeckt und optimal behandelt werden.

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MusiktherapieDie Musiktherapie hat Lillys Genesung nach den Eingriffen wesentlich unterstützt

Fünf lange Monate musste die kleine Lilly im Deutschen Kinderherzzentrum Sankt Augustin verbringen. Die beiden Herzoperationen strengten sie sehr an. Noch etwas ist für die Herzkinder belastend: die Geräuschkulisse. Tag und Nacht sind sie dem Piepsen und Brummen der Kontrollgeräte ausgesetzt. Unsere Musiktherapeutin Julia Hüging überstimmt diese Geräusche mit angenehmen Klängen. Mit ihren Glöckchen und Klangstäben öffnet sie den Herzkindern eine Welt der Harmonie, in der sie entspannen. Lilly fand diese Klänge wunderbar.

Der Erfolg der Musiktherapie ist messbar. Lillys Mutter: „Sie blühte auf, wenn Julia Hüging an ihr Bett kam und sie mit einem sanften Lied begrüßte.“ Die Momente der Musik sind eine Oase der Ruhe. Daher brauchen kleine Herzen die Musiktherapie auch weiterhin. Die Kosten liegen pro Jahr bei 32.400 Euro.
Wie Sie dieses Projekt auch für andere Herzkinder unterstützen können, erfahren Sie hier.

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