
Ende Mai trafen sich in Rom Fachleute aus der ganzen Welt zum Kongress der International Pediatric Simulation Society (IPSS). Die IPSS ist ein globales Netzwerk aus Kinderärzt:innen, Kinderkrankenpfleger:innen, weiteren Fachkräften und Lehrenden, das sich der Verbesserung der Versorgung von Säuglingen und Kindern verschrieben hat. Im Zentrum stehen interdisziplinäre, simulationsbasierte Ausbildung, Training und Forschung in der pädiatrischen Simulation. Teilnehmende aus über 30 Ländern nutzten die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit dem gemeinsamen Ziel, innovative Ansätze weiterzuentwickeln und einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen.
In diesem internationalen Rahmen wurde auch das Projekt „Meine Geschichte für Dich“ vorgestellt. Dr. Anthea Peters, Projektinitiatorin und Begründerin, sowie Matthias Bremmekamp, Projektkoordinator, präsentierten das Konzept gemeinsam mit dem kinderherzen Maskottchen Moritz Bär einem interessierten Fachpublikum. Das Projekt fand großen Anklang und begeisterte zahlreiche internationale Fachleute. Die positive Resonanz zeigte eindrucksvoll, wie relevant und inspirierend dieser besondere Ansatz für die medizinische Ausbildung ist.
„Meine Geschichte für Dich“ ist ein Wahlfach für Medizinstudierende der Universität Bonn. Im Mittelpunkt stehen junge Patient:innen der Kinderklinik und ihre Familien, die ihre persönlichen Geschichten teilen. Sie berichten, wie sich das Leben mit einer chronischen Erkrankung gestaltet, welche Herausforderungen sie bewältigen und welche besonderen Momente sie erleben. Für viele Studierende ist dies der erste intensive Kontakt mit Patient:innen und deren Familien – eine Erfahrung, die nachhaltig prägt.
Das Programm verfolgt ein klares Ziel: die Ausbildung empathischer Ärzt:innen. Denn Empathie entsteht vor allem durch persönliche und emotionale Begegnungen, nicht allein durch theoretisches Wissen. Die Studierenden lernen, die richtigen Fragen zu stellen, eigene Denkmuster zu hinterfragen und mögliche Barrieren abzubauen. So werden sie darauf vorbereitet, später ganzheitlich und patientenzentriert zu handeln – insbesondere im sensiblen Umgang mit jungen Patient:innen.
Wie kann man das Projekt unterstützen?
Wer dazu beitragen möchte, dieses wichtige Projekt zu sichern und weiterzuentwickeln, kann es mit einer Spende an die kinderherzen Stitftung Bonn finanziell unterstützen. Jede Spende hilft dabei, angehenden Mediziner:innen diese prägende Lernerfahrung zu ermöglichen und langfristig die Versorgung junger Patient:innen zu verbessern.
Der Kongress in Rom hat gezeigt, wie wertvoll der internationale Austausch ist: Wissen, Erfahrungen und neue Ideen kommen zusammen, um die Versorgung von Kindern weltweit zu verbessern. „Meine Geschichte für Dich“ steht dabei für einen Ansatz, der medizinische Kompetenz und menschliche Erfahrung miteinander verbindet – und genau darin liegt seine besondere Stärke.


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