kinderherzen-Gründervater Dr. Urban tritt als Vorstandsvorsitzender zurück 

Dr. Andreas Urban, Gründervater des kinderherzen e.V. und bisheriger Vorstandsvorsitzender, hat sich entschieden, sein Vorstandsmandat und damit auch den Vorsitz des Vorstands mit Wirkung zum 1. September 2026 niederzulegen. Im Zuge des Ausscheidens von Dr. Urban hat sich unser Vorstandsmitglied, Dr. Rolf Scholer-Everts bereit erklärt, interimshalber das Amt des Vorstandsvorsitzenden zu übernehmen. Dr. Rolf Scholer-Everts ist langjähriges Mitglied des Vereins, war an 20 Teameinsätzen im Ausland beteiligt und steht für die Kontinuität der von Dr. Urban geleisteten außerordentlichen Vereinsarbeit.

Jahrzehnte lang hat sich Dr. Urban, ehemaliger ärztlicher Direktor der Klinik für Kinderherzchirurgie in St. Augustin, für herzkranke Menschen engagiert – unter anderen auch durch die nach ihm benannte kinderherzen Stiftung Dr. Andreas Urban. Als Gründer hat er den Verein und seine Entwicklung mit herausragender fachlicher Expertise, hohem Verantwortungsbewusstsein und großem persönlichen Einsatz entscheidend mitgeprägt, und er hat sich in bemerkenswertem Maße um unsere gemeinsame Sache verdient gemacht: Kindern und Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern in Deutschland und weltweit zu helfen und ihnen die bestmöglichen Chancen auf ein gesundes und selbstbestimmtes Leben zu geben.

Für sein langjähriges Wirken, seine Zeit und Beharrlichkeit, seine Verantwortungsbereitschaft als Vorstand und insbesondere für seinen unermüdlichen Einsatz für den kinderherzen e. V. und die vielen herzkranken Kinder, denen wir gemeinsam in dieser Zeit helfen konnten, danken wir Dr. Urban von Herzen. Sein Ausscheiden aus dem Vorstand bedeutet aber weder einen Abschied von kinderherzen noch von der humanitären Arbeit. So wird er seine Aufgaben als Projektleiter Eritrea weiterhin wahrnehmen. Dazu zählt auch die Vorbereitung und Leitung unseres Einsatzes in dem ostafrikanischen Land im November/Dezember 2026. Wir freuen uns sehr, dass unser Vereinsgründer der kinderherzen-Familie und unserer gemeinsamen humanitären Arbeit auf diese Weise weiterhin verbunden bleibt.